Print - überraschend anders!

​Seit 2005 veröffentlicht der Landwirtschaftsverlag alle zwei Monate das Magazin ‚Landlust‘. Für den Verlag steht bei der Zeitschrift eines im Vordergrund: Die Orientierung am Leser. Auf diesem Prinzip basieren sowohl Redaktionskonzept als auch Bildsprache – und letztendlich auch das Drucken auf Papier. Dr. Thorsten Weiland vom Landwirtschaftsverlag Münster erklärt, warum die Leser von ‚Landlust‘ das Medium Print bevorzugen und warum es ihrem Wunsch nach einem angemessen wertigen Inhaltsträger entspricht.

Jede Ausgabe von ‚Landlust‘ entführt die Leser in ursprüngliche Lebenswelten. Sorgfältig recherchierte Berichte und anspruchsvolle Bilder aus den Bereichen Gartengestaltung und -pflege, Wohnen und Dekorieren, Koch- und Backrezepte aus der Landküche sowie Landschaftsfotografien ermöglichen einen besonderen Blick auf die Natur. Schon beim ersten Durchsehen merkt man, dass ‚Landlust‘ in einem Fachverlag entwickelt wurde: Das Magazin ist geprägt und getragen von kompetentem Fachjournalismus. So soll jeder Artikel den Leser inhaltsreich informieren und von praktischem Nutzen sein. Es können Tipps, Anregungen und Anleitungen, z. B. zum Basteln oder Kochen, auch direkt umgesetzt werden.

Der Erfolg des Konzepts kann sich sehen lassen: Mit einer Auflage von mehr als einer Million Exemplaren gehört ‚Landlust‘ zu den zehn beliebtesten Publikumszeitschriften Deutschlands. Von Jahr zu Jahr erreicht der Verlag neue Auflagenrekorde. Doch worauf basiert der Erfolg des Magazins? „Unsere Leser haben breit gefächerte Interessen, sie  sind oft sach- oder sogar fachkundig“, erklärt Dr. Weiland, Verlagsleiter im Bereich Publikationsmedien. „Sie bewerten das Magazin als sachverständig und praxisorientiert.“ Gleichzeitig zeigt ‚Landlust‘ dem Leser in großzügigen Bildstrecken die Schönheit der Natur.

Hervorragende Inhalte und exzellente Haptik

Doch nicht nur die qualitativ hochwertigen Inhalte sind entscheidend für den Erfolg des Magazins. Auch die Haptik ist ein wichtiger Teil des Leseerlebnisses. Die Leser befassen sich  sehr lang und ausgiebig mit den Inhalten – meist in ihrer Freizeit – und nehmen das Magazin immer wieder gern zur Hand. So müssen nicht nur die journalistischen Inhalte von erstklassiger Qualität sein; auch das Papier darf dieser in nichts nachstehen. Seit der ersten Ausgabe wird ‚Landlust‘ auf einem matten Papier von UPM gedruckt: UPM Finesse matt 90 g/m2. Die hervorragende Verarbeitungsqualität sowie die exzellente Bedruckbarkeit, auch in der hohen Auflage, erfüllen alle Anforderungen des Verlags. „Das Papier von UPM ist ein qualitativ hochwertiges Trägermedium für die wertigen Inhalte und Fotostrecken von ‚Landlust‘“, sagt Dr. Weiland. „Inhalte, Haptik und Optik ergeben einen Qualitätsdreiklang, den unsere Leser schätzen.“

Dass die Zeitschrift ausschließlich als gedrucktes Medium erscheint, ist kein Zufall. Dr. Weiland erklärt: „Wenn unsere Leser beim Lesen abschalten, dann schalten sie auch den Computer ab. ‚Landlust‘ wird offline gelesen.“ So findet man auf der Homepage des Magazins nur einige Serviceangebote und einen Online-Shop. „Gute Printmagazine überraschen mit Inhalten, nach denen der Leser nicht per Suchmaschine gesucht hätte. Printleser finden Themen und Sachverhalte, mit denen Sie nicht gerechnet haben oder von denen sie oft gar nicht wussten, dass es sie gibt. Wissbegierigen Lesern mit breitem Interessenspektrum bietet ein gut gemachtes Printmedium in dieser Hinsicht einfach mehr“, erklärt Dr. Weiland.

„Auch aus Verlagssicht sei Papier ein wichtiges Medium“, sagt Dr. Weiland. „Das Geschäftsmodell Print funktioniert nach wie vor. So kann der Qualitätsjournalismus, den unsere Leser schätzen, auch künftig angemessen entlohnt werden.“